Dr. Christa REINECKER-HECHT
Geb. 1952, verheiratet, zwei Töchter.VS-Lehrerin, Studium der Psychologie und Pädagogik, Klinische und Gesundheitspsychologien, Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Lehrtherapeutin der AVM und Supervisorin der ÖGVT. Freiberuflich in Salzburg tätig mit den inhaltlichen Schwerpunkten: Angst- und Zwangsstörungen, Stressbewältigung, Depressionen, Essstörungen, somatoforme Störungen. Weitere Tätigkeitsbereiche: Ausbildung in VT; diverse Lehrveranstaltungen (UNI, BFI etc.); Vorträge, Workshops und Seminare im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention für unterschiedliche Zielgruppen (Schüler, Lehrer, Eltern, Jugendliche und Erwachsene), Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeit am Frauengesundheitszentrum ISIS
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Einzelselbsterfahrung:
Wichtig in der Einzelselbsterfahrung ist für mich immer der Bezug zur (zukünftigen) therapeutischen Arbeit; d. h. die Selbsterfahrung ist nicht Selbstzweck, sondern soll der Optimierung der therapeutischen Qualifikation dienen. Die Inhalte und Ziele werden zu Beginn mit dem Ausbildungskandidaten erarbeitet und auch im Verlauf der Zusammenarbeit immer wieder reflektiert und der Selbsterfahrungsprozess angepasst. Wichtig ist, dass der Ausbildungskandidat die Rolle des Klienten kennen lernt, d. h. dass ein persönliches Thema ausgesucht wird und daran Zielbestimmung, Änderungsmotivation, Durchführung diagnostischer Verfahren und therapeutischer Methoden erprobt wird. Dabei findet immer wieder ein Wechsel auf die Metaebene statt, d. h. der Ausbildungskandidat erfährt, wie die Inhalte und Methoden der durchgeführten Selbsterfahrung/Eigentherapie im therapietheoretischen Kontext einzuordnen sind (z. B. wo befinden wir uns jetzt im Therapieprozess; warum stelle ich als (Lehr-) Therapeutin bestimmte Fragen etc.) Die Dauer der Selbsterfahrung richtet sich nach den Vorgaben der Ausbildungsrichtlinien, die einzelnen Sitzungen umfassen üblicherweise zwei Arbeitseinheiten
Supervision
Die Inhalte der Zusammenarbeit werden den jeweiligen Ausbildungskandidaten, deren Vorerfahrungen, individuellen Gegebenheiten, Wünschen und Bedürfnissen und natürlich den Ausbildungsrichtlinien der AVM angepasst.
Hervorheben möchte ich, dass eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre, eine kooperative Arbeitshaltung und konstruktive Zusammenarbeit für mich Grundvoraussetzungen für die Einzel- und Kleingruppenarbeit darstellen; gegenseitige Wertschätzung und Einfühlungsvermögen, aber auch Verlässlichkeit, Eigenaktivität, Kreativität etc. sollen sich im Kleingruppen- und Supervisionsprozess wiederfinden. Deshalb lege ich auch Wert auf ein kurzes Vorgespräch zum persönlichen Kennenlernen, wo erste Weichen für die Zusammenarbeit gelegt und Fragen geklärt werden. In allen Stadien der Ausbildung ist mir der Bezug zur Praxis wichtig, d. h. anhand eigener Fragestellungen, Erfahrungen oder an Fallbeispielen werden die Inhalte immer wieder reflektiert, veranschaulicht und geübt. Besonderen Wert lege ich auch auf die theoretische Fundierung unter Berücksichtigung neuer Befunde der Psychotherapieforschung und die Vertretung der VT nach außen (Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, Umsetzung unter diversen institutionellen Rahmenbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit), Feedbackrunden und Supervisonsprotokolle dienen neben „Hausübungen“, Berichten und Verhaltensbeobachtungen der Evaluation der gemeinsamen Arbeit.
Ich biete folgende Kleingruppen an:
1. Abschnitt
Therapeutischer Prozess & Therapeut-Klient-Beziehung
Diagnostik in der VT
Standardmethoden der VT
VT bei Angststörungen I (Angst, Phobien, Panik)
VT bei Depression
VT bei Angststörungen II (Zwang, Anpassungs- u. Be-lastungsstörungen, z.B. PTSD)
VT bei Persönlichkeitsstörungen
2. Abschnitt
VT bei Essstörungen
Umgang mit Suizid und Krisen (Krisenintervention)
Verhaltensmedizin (Schmerz)
Somatoforme Störungen
VT bei Kindern & Jugendlichen